Aktuelles

16.10.2013

ZERTIFIZIERUNG IN DER HOLZ- UND FORSTWIRTSCHAFT

 

Umwelt- und Sozialstandards

 
Vor 20 Jahren gegründet, sorgt der Forest Stewardship Council für weltweit einheitliche Standards in der Forstwirtschaft und die gleichwertige  Berücksichtigung von sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten beim Handel mit dem nachwachsenden Rohstoff. Unternehmen profitieren von dieser nachhaltigen Entwicklung.

Bereits seit einigen Jahrzehnten wird weltweit eine fortschreitende Entwaldung beobachtet. Erste internationale Übereinkommen sollten die Zerstörung wertvoller Wälder besonders in tropischen Ländern verhindern. Da allerdings die Entwaldung weiter voranschritt, riefen Umwelt-Organisationen Ende der 1980er Jahre sogar dazu auf, Holzprodukte  mit Herkunft aus bestimmten Ländern zu boykottieren. Waldreichen tropischen Ländern wurde  damit jedoch eine wichtige Devisenquelle entzogen und ein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Armutsbekämpfung entfiel. Daraufhin wurde nach Lösungen gesucht, die eine forstwirtschaftliche Nutzung bei gleichzeitigem Erhalt der Wälder und der Achtung sozialer Mindeststandards ermöglichen.
 

TROPENHOLZ AUS WORPSWEDE

 
Um einerseits die Vernichtung von Primärwäldern in  den Tropen zu stoppen und andererseits die Versorgung des Marktes mit Holzprodukten zu gewährleisten, wurde im Jahr 1993 der Forest Stewardship Council (FSC) in Kanada gegründet und ein erstes Konzept zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft geschaffen. Die internationale gemeinnützige Organisation hat heute ihren Sitz in Bonn, entwickelt das Zertifizierungssystem stetig weiter und ist in über 80 Ländern mit nationalen Arbeitsgruppen vertreten. Der FSC wird von Umweltorganisationen, Sozialverbänden und zahlreichen Unternehmen unterstützt. „Der FSC hat sich zum Ziel gesetzt, Umwelt- und Sozialstandards, sowie die lückenlose Dokumentation der Holzherkunft in den Sektor Holz-  und Forstwirtschaft einzuführen“, erläutert Betriebsleiter Frank Hoyer von der Worpsweder Hartholz-Handel GmbH (WHH), einem Lieferant für Hartholzprodukte mit Sitz im Künstlerdorf. „Wir haben hier am Produktionsstandort Worpswede ein umfangreiches Bearbeitungszentrum errichtet, um das importierte Hartholz  bedarfsgerecht weiterzuverarbeiten“, erklärt Hoyer weiter.

LEGALITÄT UND FAIRER HANDEL

 
WHH versteht sich als Hartholz-Spezialist für Gewerbe, Fachhandel und die öffentliche Hand. Das Worpsweder Unternehmen hat sich auf verschiedenste Harthölzer für den Terrassen-, Brücken- und Stegbau, sowie Konstruktionsholz für Außenanlagen konzentriert und importiert unter anderem aus Südamerika, Südost-Asien, Nordamerika oder Afrika.  Speziell für den Wasserbau umfasst das Produktsortiment Spundbohlen, Rammpfähle, Flechtmatten und Fenderkonstruktionen. Auch Bagger- und Kranmatratzen befinden sich im Angebot. „Wir achten sehr auf die FSC®-Zertifizierung unser Sortierungen und halten diesen hohen Standard auch nachweisbar ein. Wir bemühen uns, wo immer es  möglich ist, dieses nachhaltige Holz anzubieten und einzusetzen“, versichert Betriebsleiter Hoyer. Demnach sind Legalität und permanente Lieferfähigkeit neben guten Service entscheidend für den Handel mit dem nachwachsenden Rohstoff. „Der Erfolg in der Vergangenheit gibt uns den Ansporn, in diesem Bestreben fortzufahren - für fairen Handel und eine bessere Perspektive in den Erzeugerländern.“

 

Worpsweder Hartholz Handel GmbH
Buchweizenkamp 27
27299 Langwedel

Tel.: +49 (0)4232 - 9449893
Fax: +49 (0)4232 - 9449895

info (at) hartholz.de

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